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Geldtransfer per Smartphone-App: Neue Kampagne soll bei Jordaniern und syrischen Flüchtlingen Wissen über digitale Lösungen verbreiten

Dr. Bernd Kuzmits bei der Auftaktveranstaltung der Kampagne Digital Financial Literacy

Dr. Bernd Kuzmits bei der Auftaktveranstaltung der Kampagne „Digital Financial Literacy“, © GIZ

12.02.2019 - Artikel

Amman, 3. Februar 2019. Die jordanische Zentralbank und die Deutsche Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) GmbH haben die Kampagne „Digital Financial Literacy“ gestartet: Ziel ist es, Jordanier und syrische Flüchtlinge über digitale Finanzdienstleistungen per Smartphone-App zu informieren.

Viele Flüchtlinge und einkommensschwache Familien in Jordanien besitzen kein Bankkonto. In Schulungen und durch Informationskampagnen sollen sie mit einer Smartphone-App vertraut gemacht werden, die es ermöglicht, Geld einfach und kostengünstig zu empfangen, zu schicken und sicher zu verwalten. Die Kampagne ist Teil der „Roadmap for Digital Financial Literacy & Awareness“, die von der jordanischen Zentralbank und dem von der deutschen Bundesregierung finanzierten GIZ-Vorhaben „Digi#ances“ gemeinsam mit 20 Partnern aus dem privaten Sektor sowie UN- und Nichtregierungsorganisationen umgesetzt wird.

Bei der Auftaktveranstaltung würdigte Dr. Bernd Kuzmits von der Deutschen Botschaft die enge deutsch-jordanische Entwicklungszusammenarbeit, die dieses Jahr ihr 60-jähriges Jubiläum feiert. Zudem lobte Kuzmits den innovativen Ansatz, den Jordanien bei der Digitalisierung von Finanzdienstleistungen und der Einbeziehung von Flüchtlingen verfolgt. Dr. Michaela Baur, GIZ-Landesdirektorin für Jordanien und Libanon, würdigte die erfolgreiche Zusammenarbeit der GIZ mit der jordanischen Zentralbank.

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